Das ist ein Witz - wir bestehen auf Rechtssicherheit, die S34 muss gebaut werden. Jahrelang hat es geheißen, dass die S34 gebaut wird und sie kommt. Jetzt auf einmal wird sie hinsichtlich Klimaschutz und Bodenverbrauch beurteilt - und kann natürlich nicht gebaut werden. Wieso wird die Schnellstraße plötzlich nach Umweltschutzkriterien beurteilt? - davon war ja nie die Rede!
— Ein Befürworter, 2021
In der UVP zur S34 aus 2017 hat man an der nördlichen Stadteinfahrt von Wilhelmsburg in 2014 pro Tag 14.300 Autos gezählt. Die Prognose sieht für 2030 ohne weitere Ausbaumaßnahmen 17.300 Autos pro Tag rollen. Wenn die S34 gebaut werden sollte, prophezeit man allerdings 22.900 KFZ pro Tag.
Zusätzlich 5.600 Autos pro Tag vor und auch durch Wilhelmsburg, das ist gegenüber 2014 eine Steigerung um fast 40%.
Die Verlierer einer S34 sind die Wilhelmsburger, Traisner und Lilienfelder, denn das Mehr an Autos verschwindet am Ende der S34 nicht in einem schwarzen Loch.
— Die UVP-Leser, 2017
Eine Straße so breit wie des letzten Landesfürsten Scheitel.
— Name der Redaktion bekannt, Dezember 2021
Weil sich Harland Schatten verdient hat: PRO S34 OSTVARIANTE! Wenn schon, dann dort, wo sie am meisten gewünscht wird: Im Stadtteil des S34-Ultras.
— Unbekannt, 2021
Mehr Straßen bauen, um mit Staus fertig zu werden, ist wie den Gürtel zu lockern, um die Gewichtszunahme zu bekämpfen.
— Lewis Mumford, 1955
Die Erfahrung zeigt: Je breiter die Straßen, desto größer wird das Verkehrsaufkommen. Das bedeutet, dass neue Staus nur eine Frage der Zeit sind. Sprich, immer mehr und immer breitere Abschnitte zu bauen, kann nicht die einzige Lösung sein.
— ASFiNAG im Artikel Wie entsteht Stau?
Im Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung zur Schnellstraße Traisental Schnellstraße S34 hat das BVwG einen Sachverständigen bestellt, der sich im Lauf seiner Tätigkeit in Widersprüche verwickelt hat und bei dem sich erhebliche Lücken seiner Fachkenntnis herausgestellt haben. Trotzdem hat sich das Gericht über alle Bedenken hinweggesetzt und seine Entscheidung auf den Ausführungen dieses Sachverständigen aufgebaut.
— Wiener Zeitung im Gastkommentar Justitia ist nur auf einem Auge blind